***   2. Dezember 2016   ***

Schon Gescheitert ;)

 

...und schon am zweiten Tag muss ich aufgeben... aber irgendwie passt es auch, denn genau darüber will ich hier ja unter anderem schreiben.

 

Ich will euch an meinem Arbeiten in der Werkstatt, dem verrückten Alltag als Selbständige mit Kind, in einem kreativen Beruf mit all seinen Vor- und Nachteilen teilhaben lassen. An meinen Spaßprojekten, Neuen Ideen, alt bewährtem, und all den Veränderungen, die noch kommen werden und den zugehörigen Problemchen und Freuden, die dieses Leben so mit sich bringt =)

 

Heute sollte also der zweite Post meiner selbstauferlegten Challenge erscheinen, aber ehrlichgesagt ist heute schon der 5. Dezember, und ich hab es einfach nicht früher geschafft! ;p

 

Und so liefere ich heute nach, auch den 3.12., aber ich glaube danach muss ich mir eingestehen, daß sich die Arbeit mit Kind eben nicht mehr so planen lässt, und ein paar Türchen auslassen!

 

Türchen Nr.2

Arbeit & Kind

 

 

Ihr seht eine kleine Szene aus einem Nähkurs, den ich letzte Woche gegeben habe. Meine Kleine ist dabei und macht mit! ...ok, sie unterhält alle und ist ganz neugierig, was da alle machen, und will am liebsten auch alles in die Hand nehmen. Am liebsten natürlich Scheren und Stecknadeln.

 

Und so versuche ich also allen Teilnehmern bei ihren Projekten zu helfen, und gleichzeitig aufzupassen, daß der kleine Zwerg keinen Unsinn anstellt. Meistens klappt das ganz gut, ich bin gesegnet mit einem wahren Sonnenschein, über den sich immer alle freuen und schon fast enttäuscht sind, wenn sie mal nicht dabei ist.

Das kommt natürlich auch vor! Ihr Papa ist auch selbständig und kann so zum Glück einen großen Teil der Betreuung übernehmen, und wenn er auch nicht kann, springt ganz oft die Oma ein. Die ist sowieso nie weit weg, da ihr der Stoffladen nebenan gehört, und so kann die kleine zwischen Werkstatt und Laden hin und her, wie es ihr gefällt :)

 

Manchmal beschleicht mich natürlich ein schlechtes Gewissen, ob das alles gut ist, so wie ich das mache? Und ja, sie hat auf jeden Fall mehr Ruhe, wenn ich einen Tag mit ihr zu Hause verbringe, aber ich sehe auch ihre Freude bei all den spannenden Dingen, die sich hier finden, und an den vielen Leuten, denen sie begegnet. Und so glaube ich, die richtige Mischung macht es am Ende!

 

Müsste ich sie weggeben, und von jemand anderem betreuen lassen, würde ich auf jeden Fall das Arbeiten hinten anstellen. Aber so bin ich sehr froh, daß ich sie immer bei mir haben kann. Naja, ok, ich bin auch mal froh, wenn ich alleine in der Werkstatt bin, und arbeiten kann, so wie früher ;) Also so, daß man von 4 Stunden auch 4 Stunden arbeitet, und nicht 3,5 Stunden spielt, füttert, Windeln wechselt, entertaint, Sachen verräumt, in den Schlaf singt und wenn. nötig Leben rettet, und 30 Minuten sah davon erholt und versucht die Arbeit von 4 Stunden nachzuholen ;)

 

Unglaublich, wie produktiv man dann auf einmal ist! Warum war das eigentlich vor dem Kind nicht so? ;)

 

Und trotzdem möchte ich nichts anders haben als es ist! Bei allen Schwierigkeiten, die es mit sich bringt, Kind und Job unter einen Hut zu bringen, bin ich sehr glücklich über die Umstände, wie ich es machen kann.

Ich werd euch hier berichten, wie es weitergeht! =)

Habt einen schönen Tag, eure katjuschka*

 

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Katja Bercher

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